2 Tage

Jetzt sind es mal wieder 2 Tage.. Endlich. 2 Tage sind eigentlich gar nichts. Das ist nicht einmal eine halbe Woche. Aber es ist ein Anfang und ein Erfolg, wenn auch ein kleiner. Seit es mir am Samstag nach meinem letzten bulimischen Anfall so schrecklich gegangen ist, bin ich wohl komplett abgeschreckt. So sehr, dass mein Wille wohl endlich stärker geworden ist.

Ich muss sagen, heute war es sogar relativ einfach. Ich hatte einen ganz normalen Tag, als ob nichts gewesen wäre. Wie gibt’s denn das? Das kommt mir schon zu einfach vor. Ich musste nicht einmal gegen irgendeinen Drang oder Heißhunger ankämpfen. Vielleicht weil ich früher schon Phasenweise ein relativ normales Essverhalten geschafft habe und auf bereits gelernte Muster zurückgreife? Es ist auf jeden Fall schön, mal einen Tag nicht an Heißhunger zu leiden. Ich will den Tag nicht vor den Abend loben; wer weiß, wie es mir morgen oder übermorgen geht, aber jetzt genieße ich gerne für einen kurzen Moment die Normalität. Es ist auch irgendwie beruhigend zu wissen, dass ich ein normales Essverhalten nicht komplett verlernt habe. Somit fühle ich mich ein kleines bisschen normaler, auch, wenn es nur 2 Tage sind.

Vielleicht werden es morgen ja 3? Vielleicht schaffe ich es sogar bis zu meinem nächsten Termin am Freitag? Wer weiß. Ich will nicht unrealistisch sein, aber hoffen darf man ja immer, nicht wahr?

Auf jeden Fall bestätigt sich die Theorie immer wieder bei mir, dass der 1. Tag nach einem „Binge-Tag“ immer am Härtesten ist und der 2. dann schon etwas einfacher.

Nach 5 Tagen kommt meist der Punkt, an dem ich mich wieder relativ sicher fühle – fast zu sicher. Dann werde ich manchmal unvorsichtig und reagiere dann oft wieder ungewollt auf „falsche“ Hungersignale (damit meine ich jetzt Essen aus emotionalen Gründen), weil ich gar nicht mehr so darauf achte. Nach 5 Tagen werde ich also ganz häufig rückfällig. Das wäre dann bei mir jetzt der Donnerstag. Da kann ich ein Auge darauf werfen – was nicht heißt, dass ich mich damit verrückt machen will. Bloß etwas vorsichtiger sein.

Der heutige Tag ist eigentlich doch nicht so schrecklich gewesen, wie ich gestern schon befürchtet hatte. Immerhin ist das mal ein kleiner Lichtblick – den ich auch gut gebrauchen kann.

Der tägliche Kampf…

Ich fühle mich schwach. Meine Beine zittern. Mein Schädel dröhnt. Ich fühle mich dehydriert. Ich habe keine Kraft. Ich will einfach nur Musik hören und weinen.

Gestern und vorgestern hatte ich wieder Essanfälle und mich übergeben. Heute nicht. Es reicht mir allmählich wirklich. So stark wie heute war der Drang, damit aufzuhören, noch nie. Aber es ist so anstrengend. Ich fühle mich elend und möchte mich einfach nur verkriechen.

Das Wochenende ist schon vorbei, dabei hätte ich so viel erledigen sollen… Gemacht habe ich ungefähr so 20% von dem, was ich eigentlich machen hätte sollen. Der gestrige Tag ist komplett flachgefallen durch meine Bulimie. Ich bin einfach nicht bereit für die nächste Woche und die ganzen Prüfungen. Lernen hat gerade einfach keinen Platz in meinem Gehirn. Ich weiß nicht einmal, was ich noch alles erledigen muss. Ich habe auch keine Lust genauer darüber nachzudenken. Das deprimiert mich noch mehr.

Ich will nichts und niemanden sehen. Es ist einfach zum Heulen. Ich freue mich nicht einmal darauf, meinen Freund zu sehen. Ich fühle mich ihm gegenüber so, als würde ich etwas geheim halten. Ich habe Angst, er würde mich nicht mehr mögen, wenn er von meiner Bulimie erfahren würde… Es ist irgendwie so, als würde ich ein Doppelleben führen.

Ich fühle mich so überfordert von allem. Schon die kleinste Kleinigkeit reicht aus, um durchzudrehen. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich bin die ganze Zeit so fokussiert auf mich selbst und auf meine Probleme.. Wie soll ich mich da auf die Schule konzentrieren? Oder meine sozialen Kontakte pflegen? Klar, vielleicht hilft es auch, einfach wieder in die Schule zu gehen, aber der Gedanke reicht schon aus, um mich wieder zum Heulen zu bringen.

Oh Mann. Dabei ist das Leben einer Jugendlichen wahrscheinlich noch viel einfacher, als das einer Erwachsenen. Na toll. Super Voraussichten. Ich komme schon seit ich 15 bin nicht mehr mit meinem Leben klar, was wird das dann mit 25, 30,…50? Hilfe? Werde ich überhaupt so alt? Ok, andere Leute haben ein viel härteres Leben und stellen sich auch nicht so an. Aber ich will mich jetzt nicht auch noch fertig dafür machen, dass es mir schlecht geht, das bringt auch nichts.

Ich hoffe einfach so sehr, dass es sich lohnt, jetzt zu kämpfen. Dass ich in ein paar Monaten schon behaupten kann, es ginge mir bereits besser. Denn gerade im Moment fühle ich einfach nur… Frust, Wut, Trauer und Angst zugleich. Die Bulimie hat mir ,,geholfen“ , das zu verdrängen. Aber ich kann das nicht ewig verdrängen. Entweder ich kümmere mich darum, dass es mir besser geht, oder es zerstört mich letzten Endes. Gerade als ich von den Spätfolgen von Bulimie heute gelesen habe, hat mich das doch nochmal daran erinnert, wie gefährlich das ist. Und dass mein Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre bereits nicht mehr richtig schließt, ist eh schon eine Folge davon. Und das hatte ich schon nach kurzer Zeit! Vielleicht habe ich auch einfach nur Pech, aber mir zeigt das nur, wie extrem gefährlich das Erbrechen ist. Wird leider irgendwie doch unterschätzt. Und irgendwie schämt man sich für Bulimie einfach nur. Viele Leute sind da ignorant und denken sich, man soll sich doch bitte einfach zusammenreißen, als sich zu überessen und das dann auch noch so zu ,,verschwenden“. So, als ob man das aus Spaß tun würde. Außerdem hört es sich halt ekelhaft an – ist es auch. Aber dadurch wird die Hemmschwelle, sich jemanden anzuvertrauen, enorm groß. So haben viele Leute jahrelang diese Krankheit, bevor sie in Therapie gehen. Dabei kann es so hilfreich sein, bald genug dagegen etwas zu unternehmen…

Ich muss jetzt nochmal dringend lernen. Chemie. Sonst verhaue ich den Test total.. Und am besten denke ich nicht zu viel darüber nach, dass morgen wieder Schule ist. Es bringt sowieso nicht, außer, dass ich mich nur noch mehr aufrege.

Ich bin wohl nicht so komisch, wie gedacht…

,,Du bist echt unlogisch und gestört! Echt jetzt, keiner würde sich so benehmen wie du! Reiß dich zusammen!“

Diese Gedanken sind mir bei meinen letzten Essanfällen durch den Kopf gegangen. Um es verständlicher zu machen: Nach einer möglichst “Binge-freien“ Phase vor ein paar Monaten bin ich seit Oktober wieder total rückfällig geworden, obwohl ich mir gedacht habe, ich hätte es geschafft. Oder zumindest halbwegs geschafft… Seit diesem Rückfall hab ich mich so hilflos gefühlt und auch verwirrt. Warum gerade jetzt, wo doch alles Andere in meinem Leben so gut läuft und ich schon relativ weit im Kampf gegen meiner Essstörung war? Das habe ich mich immer und immer wieder gefragt.

Völlig beschämt und enttäuscht von mir selbst bin ich also wieder zur Psychotherapie gegangen und habe meiner Therapeutin alles erzählt. Die hatte dann so eine Idee, weshalb es zu meinem Rückfall kam, die ich gar nicht in Betracht gezogen hatte. Die lautete:

Da ich nun seit erst kurzer Zeit einen Freund habe, sind dadurch viele Gefühle aufgekommen, vor allem (wenn auch eine positive) innere Anspannung. Diese innere Anspannung löst natürlich Stress aus und ist einer meiner Trigger für Essanfälle. Und auch wenn die Anspannung positiv ist, kommt dabei wieder mein altes Schema zum Vorschein, um mit diesen Gefühlen umzugehen.

Verrückt, nicht? Sie meinte, dass Rückfälle häufig bei Veränderungen stattfinden, egal ob nun positiv oder negativ. Um mir noch ein Beispiel zu geben, hat sie mir von einer ihrer Patientinnen erzählt. Nachdem diese seit 3 Jahren nicht mehr bei ihr in der Praxis gewesen ist, hatte sie erst vor kurzem wieder einen Termin vereinbart. Der Grund: Ihr Mann hat ihr einen Heiratsantrag (über den sie natürlich überglücklich ist!) gestellt und nun ist ihr altes Angststörungsmuster zurückgekehrt.

Das klingt nun vielleicht wirklich etwas unlogisch, aber unsere Psyche ist wohl nicht immer logisch.. sonst hätte die Menschheit ja nicht so viele Probleme! Auf jeden Fall hat mich die letzte Sitzung doch irgendwie beruhigt und entlastet. Es hat so gutgetan, einfach meinen Frust rauszulassen und doch nicht für einen Idioten gehalten zu werden. Außerdem hat mir meine Therapeutin neue Ideen gegeben, um Essanfälle zu verhindern. Bisher habe ich es immer mit positiver Ablenkung versucht: Klavier spielen, Zeichnen, etc… In manchen Situationen funktioniert das bei mir aber einfach nicht. Wie sollte ich mich aufs Klavierspielen konzentrieren, wenn ich so unruhig bin? Essanfälle entstehen bei mir häufig aus Unruhe, Frust oder Selbstaggression. Es staut sich dann negative Energie auf, die irgendwie “raus“ muss. Wenn ich mich deshalb auf keine Aktivitäten oder Hobbys mehr konzentrieren kann, muss ich es also anders versuchen. Z.B:

  • Kalt duschen
  • (Mit Kopfhören) laut Musik hören
  • Ins Kissen boxen/schreien
  • In einen Block kritzeln (darf ruhig richtiges Gekritzel sein)
  • Sport (am besten Ausdauersport)
  • Irgendwo hingehen, wo niemand ist und laut schreien
  • Wut an Knetmasse auslassen
    Eins von diesen Dingen muss ich machen. Am besten alles, bevor ich mein altes Muster anwende.. mal sehen, wie’s damit läuft. Vielleicht hilft das mehr, als meine bisherigen Versuche, mich von Essanfällen abzuhalten. Zumindest fühle ich mich nun mit neuen ,,Waffen“ ausgestattet. Wie ich mich kenne, werde ich die früher anwenden müssen, als erwartet…

Falls jemand noch weitere Ideen hat, wie man Stress, Wut oder Aggression rauslassen kann, bin ich gern offen für weitere Ratschläge!😉

Intuitives Essen und Hungergefühl

Um wieder völlig normal essen zu können, versuche ich, mich an meinem Körpergefühl zu orientieren. Bei intuitivem Essen heißt es ja immer, man soll essen, wenn man hungrig ist und aufhören, wenn man satt ist. Doch hier liegt das Problem: Ab wann ist man denn schon ,,hungrig“? Zählt da schon, dass die letzte Mahlzeit eine Weile her ist und man sich schlapp fühlt und Appetit hat, oder sollte man wirklich warten, bis der Magen sich eindeutig meldet? Das typische Hungergefühl bekomme ich relativ selten, da ich meistens nicht geduldig genug bin, um noch länger zu warten. Hin und wieder, wenn ich ein komisches Gefühl im Magen habe und dann etwas trinke, geht dieses Gefühl dann weg, also verwechsle ich wohl Hunger und Durst auch miteinander. Wenn das bloß nicht so kompliziert wäre!

Das Selbe ist es mit der Sättigung. Ab wann ist es genug? Klar, wenn man keinen Hunger hat und sich leicht (angenehm) voll fühlt. Aber was, wenn mein Kopf schreit: ,,Mehr, mehr, mehr! “ obwohl ich eigentlich voll bin? Manchmal kann ich mich dann ablenken und etwas Anderes machen, aber oft hindert mich noch so ein übrig gebliebener Appetit daran, mich darauf konzentrieren zu können. Soll man dem dann nachgeben, oder kann man das ignorieren, wenn man eigentlich voll ist??

Ein anderes Problem, welches mir öfters unterkommt ist, dass ich oft “Angst“ davor habe, Hunger zu bekommen. Typische Situation: Ich bin zu Hause, möchte irgendetwas unternehmen oder erledigen (Schulaufgaben, Lernen, Klavier spielen, Sport, Spazieren,…) und ich habe das Gefühl, ich müsste davor noch etwas essen, weil ich währenddessen dann Hunger bekommen könnte und mich das ablenken würde oder mich behindern könnte. Ich schaffe es oft nicht zu sagen:,,Mal schauen, was passiert. Bekomme ich währenddessen Hunger, kann ich jederzeit was essen.“ Eigentlich reagiere ich in solchen Momenten zu 90% mit Essen, obwohl ich da oft noch gar keinen Hunger habe und dann genieße ich es nicht einmal. Es ist beinahe so, als würde sich mein Gehirn jeden möglichen Grund ausdenken, doch etwas essen zu können. Ich fühle mich so, als würde ich mich jeden Tag selbst austricksen. Wieso schaffe ich es nicht, so lange zu warten, bis ich eindeutig weiß, dass mein Körper Nahrung braucht??

Fragen über Fragen…

Wobei ich mir aber sicher bin: Würde ich kein gestörtes Verhältnis zum Essen haben und würden sich meine Gedanken nicht ständig darum drehen, würde ich vermutlich automatisch erst Essen, wenn es so weit ist. Wahrscheinlich sollte man sich gar nicht so sehr auf das Essen fixieren, sondern auf ganz andere Dinge im Leben, um wieder normal essen zu können. Letzten Endes ist ja nicht das Essen das Problem, sondern nur die Art und Weise, wie man mit seinen Problemen umgeht (oder nicht umgeht). Aber das ist so schwierig und obwohl ich es nun schon seit über einem Jahr versuche, scheint es einfach nicht zu funktionieren, höchstens Phasenweise.

Ich möchte doch nur, dass ich nicht immer nur ans Essen oder Nicht-Essen denke. Es gibt doch so viel Wichtigeres! Es soll endlich aufhören. Es ist unerträglich..

Ich gebe aber trotzdem nicht auf. Vielleicht schaffe ich es ja, auch, wenn es noch so lange dauern mag. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ein neues Leben…

Zu oft habe ich es schon verschoben.. immer heißt es: ,,ab morgen, heute ist eh schon alles verloren!“ Aber das ist falsch, ich kann neu anfangen, sobald ich es möchte! Die Entscheidung liegt bei mir. Doch zuerst zu mir und meiner Geschichte.

Ich bin ein 17-jährige Mädchen und wirke eigentlich ganz ordentlich und so, als hätte ich immer alles im Griff, doch so ist das Ganze leider nicht… Ich habe eine Essstörung. Ich hatte schon vieles durch: mit 15 Anorexie, mit 16 kamen meine bulimischen Züge hinzu und jetzt gerade kämpfe ich noch mit Binge Eating. Vor einer Weile, vielleicht vor 3-4 Monaten, bin ich aber schon so weit gewesen, dass ich relativ normal essen konnte… was danach passiert ist, dass ich jetzt mit Binge Eating kämpfen muss, weiß ich auch nicht so genau.

Fakt ist, dass ich so nicht mehr leben möchte. Es geht mir nicht einmal so sehr darum, dass man davon rapide zunimmt, sondern darum, wie es mein Leben einschränkt. Kann man das überhaupt Leben nennen? An sogenannten ,,Binge-Tagen“ ist Essen das Einzige in meinem Kopf. Es ist das Einzige, das mir Freude bereitet. Ich ziehe mich an solchen Tagen zurück; will meine Ruhe haben. Dann gibt es nur mich und das Essen, Schulaufgaben oder Probleme werden auf den nächsten Tag verschoben. Sonstige Hobbys werden komplett vernachlässigt, da nichts solche Glücksgefühle hervorruft, wie das Essen.. Es ist beinahe so, als würde ich mein Leben an solchen Tagen komplett ausblenden. Doch warum mache ich das? Ich könnte so ein schönes Leben haben! Ich habe..

  • Eine tolle Familie, die ich liebe
  • Haustiere (meinen Hund, 3 Schildkröten und ein paar Kanarienvögel)
  • Tolle Freunde, wenn auch nicht viele
  • Seit kurzem einen Freund 😉

… und noch Vieles mehr. Ich bin auch schlau und habe einige Talente. Aber seitdem meine Essstörungen begonnen haben, ist mein Leben das reinste Chaos. Es ist so, als hätte ich alle meine Leidenschaften und Interessen verloren und genau hier liegt das Problem: Bin ich zu Hause und habe nichts zu tun.. ist mein Kopf leer. Ich weiß gar nicht, worauf ich Lust habe und was mir Spaß macht. Gepaart mit schlechter Laune und Unlust, irgendetwas zu machen, ist das die perfekte Kombination für einen Essanfall. Essen kann aber nicht die Lösung für Langeweile sein, denn Essen ist keine Aktivität. Mein Ziel ist es, dass ich wie ein ganz normaler Mensch nach Hungergefühl essen kann, was mir hin und wieder ein paar Tage lang ganz gut gelingt. Das geht meistens dann gut, wenn ich viel unterwegs und beschäftigt bin. Ich weiß also, dass ich normal essen kann, wenn ich ,,möchte“. Ich müsste nur aufpassen, wie ich auf meine Trigger reagiere. Vor allem dieses ,,es ist eh schon alles egal heute, du hast schon verkackt“ – Denken bringt mich nicht weiter. Die Entscheidung, ob ich aus einem Essanfall einen ganzen Binge-Tag mache, liegt völlig bei mir und das weiß ich ganz genau. Es ist nur so viel einfacher zu sagen: ,,Ab morgen dann aber wirklich“. Wenn ich eine Veränderung möchte, muss ich auch dementsprechend handeln und nicht auf ein Wunder hoffen! Es gibt immerhin so viele andere Dinge, die man tun kann, anstatt zu essen. Mir macht z.B. Spaß:

  • Am Instrument üben
  • Mit dem Hund spielen oder spazieren
  • Zeichnen
  • Musik hören (und dazu tanzen)
  • Sport (nicht zum Abnehmen, sondern um mir was Gutes zu tun!!!)
  • Basteln
  • Etwas schreiben
  • Wii spielen
  • Wieder anfangen, etwas Koreanisch zu lernen (ich liebe diese Sprache, aber habe nur mal reingeschaut..)
  • Serien schauen
  • Etwas interessantes Lesen
  • Zimmer aufräumen…(hinterher doch sehr befriedigend und man findet oft interessante Sachen…!)
    • und Liste könnte ewig weitergehen. Das Aufschreiben ist ehrlich gesagt echt motivierend! (Falls jemand das selbe Problem hat, wie ich: schreibt eine Liste!!) Ich weiß also in der Theorie, dass es doch Sachen gibt, die ich gerne mache. Mir fehlt es nur oft an Motivation. Habe ich einen schlechten Tag, denke ich mir, es hätte sowieso nichts einen Sinn. Das ist falsch! Und wenn es nur den Sinn hat, mir etwas zu tun zu geben, reicht das schon völlig aus. Besser als herumgammeln, mich ärgern und Heißhunger zu entwickeln. Plötzlich werden Süßigkeiten nämlich so viel interessanter, wenn mir langweilig ist. Und ich spreche davon nicht von einem kleinen Stück Schokolade. Das wärs ja noch…

    Mein Ziel ist ein neues Leben. Ich weiß, das wird nicht von heute auf morgen gehen und es wird bestimmt Rückschläge geben. Was aber entscheidend ist, ist, wie ich darauf reagiere. Heute habe ich auch nach langem wieder einen Termin bei meiner Psychologin und werde mit ihr auch mal wieder darüber sprechen. Und dieser Blog hier (falls man das so nennen kann… ich habe keine Ahnung, wie man einen richtigen Blog schreibt ;D) hilft mir hoffentlich dabei, mein Ziel zu erreichen. Zumindest ist er insofern hilfreich, dass ich mit mir selbst in Verbindung treten kann und vielleicht hilft er ja irgendjemanden, der sich genau so fühlt wie ich? Wer weiß, ob das hier überhaupt jemand liest, aber was soll’s.

    In diesem Sinne..

    …ab in mein neues Leben!